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By Monika Ludwig

Monika Ludwig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Sozialhilfekarrieren" am Sonderforschungsbereich "Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf" der Universität Bremen.

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Die normativen Verknüpfungen von Kapitalverkehrsfreiheit und Währungsunion im EG-Vertrag

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Die kurze Kornmentierung der Entlassung aus der Klinik mit "falls dies geschieht" (130) verweist auf eine pessimistische Einschätzung: einmal in die Mühlen der totalen Institution geraten, ist das weitere Schicksal besiegelt. 16 Goffmann konzentriert sich somit auf eine bestimmte Phase der Karriere, nämlich die institutionelle Behandlung der devianten Person. Er löst dies, anders als Becker, von Vor- und Nachgeschichte ab. Dieser verengte Blick auf die deviante Karriere ist Folge eines radikalen etikettierungstheoretischen Ansatzes, der den objektiven Anlaß, die de- 16 34 Daß sich die moralische Karriere des Geisteskranken in der totalen Institution wie von Goffman beschrieben entwickeln kann, will ich nicht in Abrede stellen.

21 Nach Glaser und Strauss sind Trajekte übergreifende Abwärtsverläufe, die sich jedoch nach ihrer Dauer und Gestalt erheblich unterscheiden. Die Erwartungen, die an ein Trajekt geknüpft werden, stecken ein "preparedness continuum" ab und bestimmen so, wie die Beteiligten mit dem Sterbeprozeß und kritischen Ereignissen umgehen. Ein Sterbetrajekt ist eine Statuspassage. 22 Dagegen bezeichnen Glaser und Strauss (1968) mit dem KarrierebegrifJ die krankheitsbezogenen Lebenserfahrungen aller am Sterbetrajekt beteiligten Personen: '''experiential careers' of patients, families, and staff members".

Sie grenzt sich vom deskriptiven Karrierekonzept ab, das den Verlauf der Krankheit betont. 44 Beim Verlaufstrebt Gerhardt (1986a: 48-53) ein Prozeßmodell der Karriere an, welches in der Zeitperspektive offen ist. Die Karriere hat keinen organisierenden Endpunkt. Die Abfolge der Phasen und Wendepunkte ist unsystematisch und beliebig. Regelmäßigkeiten des Verlaufs können nur empirisch auftreten. Es ist stets im einzelnen zu erklären, ob Kontingenzen, sozialstrukturelle Risiken oder freiwilliges planmäßiges Handeln zu Wendepunkten der Entwicklung filhrten.

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