Download Bisphosphonattherapie von Knochenerkrankungen: by F. Bauss (auth.), Priv.-Doz. Dr. med. A. A. Kurth, PDF

By F. Bauss (auth.), Priv.-Doz. Dr. med. A. A. Kurth, Priv.-Doz. Dr. med. L. Hovy, Dr. med. T. Hennigs (eds.)

Bisphosphonate sind zwar keine neue Substanzklasse in der Therapie von Knochenerkrankungen, die Indikationen für Ihren Einsatz werden aber durch neue Forschungsergebnisse ständig erweitert. Bisphosphonate besitzen eine hohe Affinität zum Knochen und vermindern durch Inhibition der Osteoklasten die Knochenresorption. Dadurch können Bisphosphonate erfolgreich in der Behandlung verschiedener Knochenerkrankungen eingesetzt werden, wobei die primäre und sekundäre Osteoporose bei weitem die häufigste Indikation darstellt.

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Material und Methode. 123 Sprague-Dawley-Ratten wurden randomisiert auf sechs experimentelle Gruppen verteilt. Der Walker-256-Tumor wurde chirurgisch in den medullaren Kanal des linken Femurs der experimentellen Gruppen implantiert. ) uber einen Zeitraum von 26 Tagen vor der Implantation der Walker-256-Tumorzellen in den linken Femur und wurde danach fur 28 Tage mit derselben Dosis (Pra-Int). Die zweite Gruppe (n=22) erhielt Ibandronat fur 26 Tage vor der Tumorzellimplantation, die Behandlung wurde danach unterbrochen und die Tiere erhielten fur 28 Tage eine Placebo-Behandlung mit NaCL 0,90/0(Pra).

Bisphosphonate haben zwischen den Phosphoratomen statt des Sauerstoff- ein Kohlenstoffatom. 2). Bisphosphonate binden streng an Hydroxylapatitkristalle und verhindern deren Wachstum und Auflosung. In vitro und in vivo verhindern sie die Resorption des Knochens durch mehrere Mechanismen, unter anderem durch die Hemmung der Osteoklastenneubildung aus Vorlauferzellen [14, 15]. Die neuesten Arbeiten zum Wirkmechanismus der Bisphosphonate lassen zwei weitere unterschiedliche Effekte erkennen, die vom Typ des Bisphosphonats abhiingig sind, aber beide zu einer Apoptose der Osteoklasten fiihren.

Drei Praparate sind derzeit zur Therapie der Hyperkalzamie zugelassen: Clodronat, Pamidronat und Ibandronat. Fur Clodronat wird derzeit eine Dosierung von 1500 mg, intravenos appliziert tiber 2 Stun den, empfohlen; ftir Pamidronat 90 mg ebenfalls tiber 2 Stunden. Die empfohlene Dosierung ftir Ibandronat liegt zwischen 2-6 mg infundiert tiber 30-60 Minunten (Tabelle 4) [39-45]. Interessanterweise ist das Auftreten der Hyperkalzamie beim metastasierten Mammakarzinom seltener geworden. So haben alle Arbeitsgruppen groBe Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Patientinnen zur Erprobung der Effektivitat neuer Bisphosphonate.

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