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By Claire Kim Schäfer

Aus Perspektive der neo-institutionalistischen Organisationstheorie untersucht Claire Kim Schäfer, ob Organisationen durch company Volunteering-Programme ihre Legitimität erhalten und steigern können. Sie zeigt, dass das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen nicht auf Umwelterwartungen zurückgeführt werden kann, sondern in den Unternehmen selbst institutionalisiert wird. Organisationen, die Freiwilligen-ManagerInnen einstellen, profitieren von deren Kompetenzen und Wissen, da erfolgreiche company Volunteering-Projekte zustande kommen, die sich positiv auf die agency auswirken. Darüber hinaus ist company Volunteering in der Lage, auf die Herausforderungen, die sich an das neue bürgerschaftliche Engagement richten, angemessen zu reagieren.

Das Buch wendet sich an ForscherInnen, Dozierende und Studierende der (Organisations-)Soziologie und der Kommunikationswissenschaften sowie an Führungskräfte in Unternehmen und in Institutionen, die mit Freiwilligen-Arbeit befasst sind.

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DiMaggio/Powell 1983: 148f). Die drei institutionellen Mechanismen der Isomorphie, die von DiMaggio und Powell identifiziert wurden, sollen nun vorgestellt werden. 1 Isomorphie durch Zwang Ein erstes Indiz für eine Strukturangleichung von Organisationen ist die Isomorphie durch Zwang („coercive isomorphism“). Diese resultiert aus einem „politisch motivierten Einfluss auf Organisationen und aus der Notwendigkeit, dass Organisationen Legitimität zugesprochen bekommen müssen“ (Walgenbach 2006: 369).

Tolbert und Lynne G. Zucker im Jahr 1996 unternommen worden. In Anlehnung an die Wissenssoziologen Berger und Luckmann entwickeln die Autorinnen ein dreistufiges Prozessmodell, in dem jeder Stufe ein unterschiedlicher Grad der Institutionalisierung zugewiesen wird (vgl. Walgenbach 2002: 78). Am Beginn einer jeden Veränderung der institutionellen Ordnung, so die Autorinnen, steht zunächst die Wahrnehmung eines Problems, welches aus technologischen Veränderungen oder einer sich ändernden gesetzlichen Grundlage resultiert, und schließlich die Bereitstellung von Möglichkeiten, diese Probleme durch innovative organisationale Formen und Praktiken zu lösen (Walgenbach/Meyer 2008: 90).

Sie geht ferner davon aus, dass es im Falle hoher Institutionalisierung keiner sozialen Kontrolle mehr bedarf. Im Gegensatz zu DiMaggio/Powell und Scott ist sie sogar der Auffassung, dass Sanktionen – sowohl positiver als auch negativer Art – sich kontraproduktiv erweisen können, da Zwang und Sanktionen eher ein Indiz dafür sind, dass Institutionen noch nicht kognitiv verankert sind (vgl. Zucker 1977: 741). Während also in stark institutionalisierten Kontexten Handlungen als gegeben hingenommen werden, werden sie in weniger institutionalisierten Kontexten im stärkeren Ausmaß vom persönlichen Einfluss einzelner Personen gelenkt (vgl.

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